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Gemeindeverbandsversammlung der Feuerwehren im Rittersaal

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„Einziges ehrenamtliches System, das Leben rettet!“
Lemförde, 01. März 2017

"Die Freiwilligen Feuerwehren sind das einzige ehrenamtliche System, das Leben rettet!" Dieses Fazit zog Gemeindebrandmeister Friedhelm Dannhus bei der Gemeindeverbandsversammlung im Lemförder Rittersaal.

Zu Beginn der Versammlung freute sich Dannhus, zahlreiche Feuerwehrangehörige und Gäste aus Rat, Verwaltung und vielen Nachbarfeuerwehren im voll besetzen Rittersaal begrüßen zu können. Der Jahresbericht des Gemeindebrandmeisters, der von 97 Einsätzen der 210 Kameraden berichtete, war erstmalig in ein ganz neues Gewand gekleidet. Dannhus lud alle Anwesenden ins „Kopfkino“ zu einer kleinen Gedankenreise ein, die sie in einen schweren Verkehrsunfall mit vielen Verletzten verwickelte und keine freiwilligen Helfer der Feuerwehren zur Verfügung standen. Auf diese sehr emotionale Weise verdeutlichte der Feuerwehrchef die Bedeutung des Mitgliederschwundes. Dannhus weiter: „Die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren ist keine Selbstverständlichkeit!“ Im vergangenen Jahr erbrachte jedes Feuerwehrmitglied durchschnittlich 70 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Das hohe Engagement der Feuerwehrfrauen- und Männer konnte auch der stellvertretende Gemeindebrandmeisterin Bettina Hofmeister mit ihrem Bericht über die geleisteten Aus- und Weiterbildungsstunden untermauern. Viele tausend Stunden verbrachten die Rettungskräfte mit Lehrgängen in den Ortsfeuerwehren, an den Feuerwehrtechnischen Zentralen in Wehrbleck und Barrien sowie an den niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und Celle. Anschließend berichtete Atemschutzgerätewart Thomas Mengedoth über die hunderten von Stunden an Arbeit im Bereich der Pflegestelle und Ausbildung. Im Bereich der Brandschutzerziehung wurden Kindergärten und Schulen umfangreich betreut. Pressesprecher Dr. Michael Schütz, der Gruppenführer der Alterskameradschaft Friedrich Meyer, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart Marvin Fuchs und Birgit Wittkötter von der Kinderfeuerwehr gaben jeweils kurzweilige Überblicke über die geleistete Arbeit in ihren Funktionen. Besonders hervorzuheben ist die Übernahme von 5 Kindern aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr. „Ein Beweis für die erfolgreiche Arbeit in der Kinderfeuerwehr“, so Wittkötter. Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Scheibe stellte in seinen Grußworten die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in den Vordergrund und dankte ausdrücklich für die unzähligen geleistete Stunden. Abschließend sprach Frank Schötz von der Stadtfeuerwehr Diepholz ebenfalls seinen Dank für die erfolgreiche Zusammenarbeit aus. (ms)

Foto (Dr. Schütz): Gemeindebrandmeister Friedhelm Dannhus (stehend) berichtete über die Arbeit der Gemeindefeuerwehr.

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